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Vitamin D - das Sonnenvitamin

Vitamin D – das Sonnenvitamin

Das Vitamin D wird oft auch als das Sonnenvitamin bezeichnet, da wir es dem Körper nicht nur über die Nahrung zuführen. Vitamin D hat eine Sonderstellung, da es unser Körper unter dem Einfluss von Sonnenstrahlen selbst produziert. Nur wenn  die UVB-Strahlen senkrecht in genügender Intensität auf unsere nackte Haut treffen, regen die Strahlen damit die körpereigene Synthese an. Auch nur dann erreichen die UVB-Strahlen das tiefer in der Haut liegende Cholesterin, welches das Vitamin synthetisiert. Vitamin D – das Sonnenvitamin wird dann in Leber, Niere und Knochenmark in das Hormon Calcitriol umgewandelt, die aktive Form des Vitamins.

Über Breitengraden nördlich von Barcelona ist im Jahresmittel die Sonnenintensität zu gering, um genügend Vitamin D zu bilden. Zwischen Mai und September sollte man deshalb nach Möglichkeit viel Sonne auf den gesamten Körper einwirken lassen. Hierbei ist zu beachten, dass Sonnenschutzcremes die Bildung von Vitamin D verhindern. Deshalb ist es wichtig, die Sonne auf die unbehandelte Haut treffen zu lassen, ohne einen Sonnenbrand zu riskieren. Eine Empfehlung lautet daher, dass Sie die ersten 10 Minuten in der Sonne ohne Sonnenschutz verbringen. Cremen Sie sich erst danach ein.

In den Wintermonaten von Oktober bis April ist die Sonneneinstrahlung generell zu niedrig, um eine ausreichende Vitamin D Produktion sicherzustellen. Aber auch Menschen in Büroberufen oder mit Tätigkeiten in geschlossenen Räumen, Patienten in Senioren – und Pflegeheimen oder Schichtarbeiter sind selbst im Sommer unterversorgt. Auch unser „modernes“ Leben, in dem wir viel Zeit im Auto, in Kaufhäusern und hinter dem Fernseher, Tablet oder Handy verbringen, führt dazu, dass rund 80% der Bevölkerung einen Vitamin D-Mangel aufweisen.

Was bewirkt Vitamin D in unserem Körper ?

Vitamin D – das Sonnenvitamin interagiert mit den Zellen, die das Immunsystem bilden. Auch an der Steigerung des Energieniveaus ist Vitamin D beteiligt. Es hilft beim Aufbau der Knochen und erhält deren Gesundheit. Es regelt die Aufnahme von Nahrungskalzium über den Darm sowie die Ausscheidung über die Niere. Vitamin D spielt eine bedeutende Rolle bei der Bekämpfung von Infektionen und Entzündungen und sorgt für eine schnelle Heilung.

Welche Folgen hat ein Vitamin D 3-Mangel ?

Vitamin D 3 ist am Aufbau des Immunsystems beteiligt. Ein Mangel wirkt sich hauptsächlich durch Anzeichen wie Fieber, Erkältungen, Grippe, Ekzeme, Asthma und Allergien aus.

Weitere Anzeichen für einen Vitamin D – Mangel können sein:

  • Müdigkeit
  • schwache Knochen
  • Haarausfall
  • langsame Wundheilung
  • extreme Muskelschmerzen

Vitamin D-Mangel und erhöhte Sterblichkeit

Zahlreiche Studien belegen den Zusammenhang zwischen einem Vitamin D-Mangel und einer erhöhten Sterblichkeit. Österreichische Forscher fanden heraus, dass die Sterblichkeit von Personen im Alter von 45 und 60 Jahren um das 2,9 – fache stieg, wenn die Konzentration von Vitamin D 3 im Blut unter 10 nmol/l lag. Umgekehrt verringerte sich die Sterblichkeit bei dieser Zielgruppe um ganze 40%, wenn die Konzentration von Vitamin D im Blut bei 90 nmol/l lag.

In der Studie der Abteilung für Labormedizin des „Allgemeinen Krankenhauses“ in Wien wurde in den Jahren 1991 bis 2011 der Vitamin D-Gehalt im Körper von 78.581 Patienten über einen Zeitraum von bis zu 20 Jahren gemessen und beobachtet.

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Diabetes und Vitamin D 3-Mangel

Ganz besonders auf ihren Vitamin D-Spiegel sollten Diabetiker achten. Die Forscher aus Österreich waren überrascht, dass der größte Zusammenhang nicht etwa mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Krebs festgestellt werden konnte, sondern eine völlig andere Krankheit am stärksten auf einen Vitamin D-Mangel reagierte.

Es stellte sich heraus, dass Patienten, welche an Diabetes erkrankt waren und sich in der Vitamin D-Mangelgruppe (weniger oder gleich 50 nmol/l) befanden, ein 4,4-fach höheres Risiko aufwiesen, an der Krankheit zu sterben, als die Diabetes-Erkrankten, welche sich nicht in der Mangelgruppe befanden. Es ist für Menschen, die an Diabetes leiden, also besonders wichtig, dass der Vitamin D-Gehalt im Körper gut reguliert ist und keine Mangelerscheinungen auftreten. Deshalb Vitamin D – das Sonnenvitamin.

Die Ergebnisse der Studie können Sie hier nachlesen.

Vitamin D 3 und Cholesterinsenker

Wie die Deutsche Apotheker Zeitung bereits am 18.10.2010 in einem Artikel berichtet, kann ein ausreichender Vitamin D Spiegel die Wirksamkeit cholesterinsenkender Medikamente wie z.B. Atorvastatin positiv beeinflussen.

In einer Studie des Herzzentrums Ludwigshafen wurden über 3.000 Patienten mit koronarer Herzkrankheit (KHK) über 7 Jahre begleitend überwacht. Es zeigte sich, dass diejenigen Patienten mit einem Vitamin D Spiegel von über 50 nmol/l die besten Reduktionen von Triglyceriden, Gesamtcholesterin und LDL-Cholesterin erreichten bei gleichzeitiger Steigerung des „guten“ HDL-Cholesterins.

Weiterhin zeigte sich, dass der Vitamin-D-Status mit dem Schweregrad der Herzschwäche und mit einer schlechten linksventrikulären Ejektionsfraktion gegensätzlich korreliert. Ein Vitamin-D-Mangel (Calcidiol < 25 nmol/l bzw. 10 ng/ml) war im Vergleich zu einem guten Vitamin-D-Status (Calcidiol ≥ 75 nmol/l bzw. 30 ng/ml) mit einem 2,8-fach erhöhten Risiko für Tod durch Herzversagen und 5-fach erhöhten Risiko für plötzlichen Herztod verbunden.

Den ausführlichen Artikel zur wirksamen Reduzierung von Cholesterin durch Vitamin D 3 können Sie hier lesen.

Vitamin D 3 und Corona

Zahlreiche Wissenschaftler und Ärzte aus aller Welt fordern schon länger zu dringenden Schritten „gegen die weltweite Vitamin-D-Mangel-Epidemie“ auf. Dazu zählt u. a. auch Prof. Walter Willett von Harvard, mit über 1700 Originalstudien der weltweit führendste Ernährungsmediziner und Epidemiologe. Neu ist eine weitere Aktionsgruppe von Ärzten und Wissenschaftler, die auf die hohe Bedeutung von Vitamin D im Kampf gegen COVID-19 aufmerksam machen wollen und eine Dosierung von 4000 I.E. Vitamin D3 empfehlen.

Weiterführende Informationen zum Schutz vor Corona durch Vitamin D3 finden Sie unter diesem Artikel des Presseportals.

Dosierung von Vitamin D 3

Die Empfehlungen bei der Dosierung von Vitamin D werden kontrovers diskutiert und liegen in Bereichen von 1.000 bis 20.000 i.E. ( entspricht 25 µg bis 500 µg ) pro Tag. Die Forschungen der österreichischen Wissenschaftler haben gezeigt, dass ihre Ergebnisse darauf hindeuten, dass die Besorgnis über eine mögliche negative Wirkung von Vitamin D im höheren Konzentrationsbereich – wie sie in früheren Studie gezeigt wurde – eher unbegründet ist.

Hierzu auch ein interessantes Video von Dr. med. Raimund von Helden, in dem er den Einsatz von Vitamin D bei Kindern mit Rachitis im Rahmen einer Doktorarbeit aus dem Jahr 1941 zeigt.

Das Grassroots Health Nutrient Research Institute empfiehlt auf ihrer sehr informativen, aber leider nur in englisch zu lesenden Webseite einen Vitaminspiegel von 40-60 ng/l um ausreichend mit Vitamin D versorgt zu sein.

Dosierung von Vitamin D 3

Um den eigenen Vitamin D-Spiegel im Blut zu erfahren, lassen Sie am besten eine Blutuntersuchung vornehmen. Die Krankenkassen zahlen diese Untersuchung aber leider nicht. Die Kosten liegen bei rund 30,– Euro. Der Vitamin D-Spiegel sollte hierbei mindestens bei 20 ng/l liegen. Besser wäre ein Wert von 40 ng/l. Bei einem Defizit ist eine Ergänzung mit einem Vitamin D-Präparat zu empfehlen. Dabei macht es Sinn, die Vitamine D 3 und K 2 zusammen als Kombipräparat* einzunehmen. Warum? Vitamin D 3 und K 2 machen im Körper Calcium verfügbar, was für die Erhaltung der Knochen und Zähne wichtig ist.

Eine ebenfalls wichtige Rolle für die Wirkweise von Vitamin D3 und K2 spielt Magnesium. Dieses wandelt Vitamin D in die aktive Form um, so dass es überhaupt wirken kann. Bei diesem Prozess wird Magnesium in unserem Körper verbraucht. Deshalb ist es sinnvoll, Vitamin D 3 und K 2 zusammen mit Magnesium einzunehmen.

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Vitamin D – das Sonnenvitamin und Parkinson

Das Magazin Focus online berichtet, dass Vitamin D möglicherweise gegen Parkinson helfen kann. Finnische Forscher haben herausgefunden, dass das Vitamin das Krankheitsrisiko um über 60 Prozent verringern kann.

Menschen mit einer vergleichsweise hohen Vitamin-D-Konzentration im Blut haben womöglich ein deutlich geringeres Risiko, an Parkinson zu erkranken. Das fanden Wissenschaftler des finnischen nationalen Gesundheitsinstituts in Helsinki in einer Studie mit knapp 3200 Finnen im Alter von 50 bis 79 Jahren heraus. Die langsam fortschreitende neurologische Erkrankung, auch Schüttellähmung genannt, geht mit Muskelstarre, Muskelzittern und verlangsamten Bewegungen einher.

Zu Beginn der Untersuchung, vor 30 Jahren, litt kein Teilnehmer an Parkinson. Bis 2007 waren dann 50 Probanden erkrankt. Die 25 Prozent der Teilnehmer mit den höchsten Vitamin-D-Werten hatten im Vergleich zu den 25 Prozent mit den niedrigsten Vitamin-D-Werten ein um 67 Prozent vermindertes Risiko, an Parkinson zu erkranken. Das Ergebnis bekräftige die Vermutung, dass ein Vitamin-D-Mangel ein Risikofaktor für Parkinson sein könnte, berichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift „Archives of Neurology“.

Worauf Sie beim Kauf von Vitamin D 3-Präparaten achten sollten

Beim Kauf eines Vitamin D-Präparates ist es wichtig, dass dieses aus Wollwachs (Lanolin) gewonnen sein sollte. Lanolin hat den Vorteil, dass es der Körper sehr gut verwertet. Daneben soll das Präparat gluten–, laktose- und gentechnikfrei sein. Achten Sie darauf, dass der Hersteller das Produkt aus natürlichen Rohstoffen gewinnt. Eine lückenlose Dokumentation der Produktion und eine Zertifizierung sind von Vorteil. Das Präparat soll ohne Konservierungsmittel, ohne Aromastoffe und ohne Magnesiumstearat als Füllmittel hergestellt sein.

Bei den von mir empfohlenen Produkten aus dem Hause ECHT VITAL KG können Sie sicher sein, dass diese Faktoren erfüllt sind. Die Vitamin D-Produkte für Vitamin D-Das Sonnenvitamin von ECHT VITAL erfüllen alle Anforderungen an ein wirksames Produkt, weshalb ich diese uneingeschränkt empfehlen kann. Schauen Sie sich gerne die vielen Varianten an, ob Kapseln, Tropfen oder Kombipräparate, für jeden Geschmack gibt es das passende Produkt.

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2 Gedanken zu „Vitamin D – das Sonnenvitamin“
  1. Danke vielmals für die aufschlussreichen Artikel. Ich selbst (M, 56) machte Ende 2018 eine umfassende Blutuntersuchung beim Hausarzt, wobei wenige Werte unzureichend waren, aber nicht außerhalb des kritischen Bereichs lagen – mit Ausnahme eben von Vit. D3, dessen Wert in meiner Erinnerung damals bei 25 nmol/l lag. Empfohlen wird ein Wert mind. oberhalb von 50 nmol/l.
    Ich machte während des gesamten nächsten Jahres (2019) Therapie mit z. T. Lösserde (?) in Kapselform (ist ganz billig zu haben sogar in dt. Kaufhäusern), mit anderen Vit. D-Präparaten auf natürlicher Basis, mit Sonnenlicht und verbesserter Nahrung (z. B. Avocados, Nüssen, Fleisch und Fisch, Cranberries usf.)
    Am 17.Feb.2020 erlitt ich auf dem Weg zur Arbeit (50% bei einer Institution f. soz. Wiedereingliederung, seit 3 Jhn.) eine schwere, doppelseitige Lungenembolie, mit anschliessendem 5-tägigen Spitalaufenthalt. Ich hatte nie Probleme mit meinem Herzen oder der Lunge gehabt, verbrachte früher viel Zeit in der freien Natur, machte jhzte. – lang Bewegungstraining (chin. ‚Qi Gong/T‘ ai Chi‘), das ich vor 9 Jhn. aktiv beendete. Nunmehr das 20. Jhr. lebe ich in einer schweiz. Kleinstadt (Solothurn).
    Der Bluttest beim Hausarzt ergab diesmal einen Vit. D-Wert von 43 nmol/l. Das ist eine kleine Verbesserung gegenüber 2018, und ein Lohn der Bemühungen. Aber ich erhielt ein D-Präparat vom Arzt, von Sandoz, d. h. ich weiss noch nicht, ob es Ihren Empfehlungen entspricht. Für die Genesung – hpts. nat. v. d. Embolie – empfiehlt mir der Arzt, nicht mehr an 4 Wochentagen je insg. 3 h Fahrzeit auf mich zu nehmen, was ich wahrscheinlich zu beherzigen versuche. Ich arbeite ja „freiwillig“, d. h. könnte ’nur‘ von meiner Rente bei der Soz. vers. leben. Für die Gefahr der Thrombenbildung finde ich mich nun mit dem Blutverdünner „Xarelto“, von Bayer, ab.
    Ich habe viel Heilung von Reisestress vor mir, viel Glück gehabt (!) und viel Sonnenlicht-Neurezeption vor mir, und allen Grund, mich mit meinem Blut zu befassen.
    Der Grund für die Rente liegt übrigens in einer psych. Krankheit, die mich jetzt wahrscheinlich während dieser ‚Corona‘-Krise beschützen wird.
    Folg. Fragen zu D3: Kann es gefahrlos mit K2 kombiniert werden (der Art. lindert ja Befürchtungen vor Überdosierung), 20 nmol/l als Untergrenze beruhigt ein wenig, ist aber in Wirklichkeit wahrscheinlich zu tief (mind. 50, empfohlen vom Labor), und ja, bilden wir wieder Sonnen in unseren Gemüter! Danke. PMKurz.

    1. Hallo Herr Kurz,
      vielen Dank für Ihren interessanten und aufschlussreichen Kommentar. Zu Ihrer Frage, ob Vitamin D3 gefahrlos mit Vitamin K2 kombiniert werden kann, kann ich natürlich keine Empfehlung abgeben, da ich kein Arzt bin. Aber ich selbst nehme diese Kombination nach mehrfacher Stent-Implantation seit einigen Monaten ohne jegliche Nebenwirkungen. Gerne können Sie sich hierzu auch ein Video des Geschäftsführers der ECHT VITAL KG ansehen, Sie finden dieses unter https://www.youtube.com/watch?v=BvyOBPL5BzA&t=16s.
      Interessant sind hierzu auch die Kommentare unter dem Video. Auch bei meinen umfangreichen Recherchen zu diesem Thema ist mir ein Konflikt zwischen D 3 und K 2 nirgendwo aufgefallen.
      Ich wünsche Ihnen eine gute Genesung und bestmögliche Gesundheit.
      Herzliche Grüße
      Andreas Orth

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