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Serotonin-das Glückshormon

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Entfachen Sie Ihr Seelenleben mit Serotonin – Ein informativer Leitfaden

Serotonin, oft als „Glückshormon“ bezeichnet, spielt eine unersetzliche Rolle in unserem emotionalen Wohlbefinden. Ein Mangel daran kann zu Stimmungsschwankungen, Angstzuständen oder sogar zu Depressionen führen. Im Gegensatz zu vielen anderen Hormonen kann Serotonin nicht durch Nahrungsaufnahme oder oralen Verzehr zugeführt werden. Es wird direkt in unserem Gehirn produziert – ein Prozess, der in der hektischen Dynamik des modernen Lebens oft behindert wird. Der resultierende Mangel an Serotonin kann verheerende Auswirkungen auf unsere Stimmung haben. Lernen Sie, wie Sie die Produktion von Serotonin fördern und Ihr geistiges Wohlbefinden optimieren können.

Serotonin – Unserer Glück steckt im Hormon

Die Wichtigkeit von Serotonin kann nicht genug betont werden. Dieses Hormon fungiert im menschlichen Körper als eine Art Multitasking-Wunder. Es ist maßgeblich daran beteiligt, ob wir uns satt, müde oder wach fühlen und reguliert sogar den Augeninnendruck. Als Aktivator des Magen-Darm-Trakts und Moderator des Herz-Kreislauf-Systems ist es unausweichlich für unser tägliches Wohlbefinden. Doch seine wohl berühmteste Rolle spielt das Serotonin als unser persönlicher Glücksbringer – nicht umsonst trägt es auch die Bezeichnungen „Glückshormon“ und „Wohlfühlhormon“.

Die Bedeutung dieses winzigen Botenstoffes für unser Glück zeigt uns, dass wahre Zufriedenheit nicht von äußeren Faktoren abhängt, die wir bislang für glücksspendend hielten. Ein faszinierender Aspekt, der uns durch die Gegenwart des Serotonins ins Bewusstsein gerufen wird.

Mit ausreichenden Serotoninspiegeln sind wir nicht nur physisch, sondern auch psychisch besser gerüstet, um das Leben in vollen Zügen genießen zu können. Ist das nicht ein wunderbarer Gedanke? Also kümmern wir uns gut um unser Serotonin – unser innerer Glücksspender.

Steigern Sie Ihre Stimmung: So beeinflusst Serotonin Ihr Wohlbefinden

Unabhängig von äußeren Umständen wie Reichtum oder Armut, der Freundlichkeit Ihrer Umgebung, Ihrer Arbeitslage, dem Wetter oder Ihrem Wohnort, ist Ihr seelisches Wohlbefinden nicht unbedingt davon abhängig, ob Sie gesund oder krank sind. Tatsächlich wird unser Gefühl von Zufriedenheit zu einem großen Teil durch unseren Hormonhaushalt bestimmt – und vor allem durch unseren Serotoninspiegel.

Dieses wichtige Hormon kann durch verschiedene Medikamente und Drogen beeinflusst werden, allerdings oft mit unerwünschten Nebenwirkungen. Glücklicherweise kann unser Serotoninspiegel auch durch unsere Ernährung gesteuert werden.

Es ist nicht nur entscheidend, welche Lebensmittel Sie zu sich nehmen, sondern auch wie Sie essen. Beide Faktoren beeinflussen die Serotonin-Produktion in Ihrem Gehirn, was in der Folge Ihre Stimmung beeinflusst. Bei einem Mangel an Serotonin kann Ihre Stimmung leicht in den Keller sinken. Finden Sie heraus, wie Sie durch bewusste Ernährungsentscheidungen Ihren Serotoninspiegel steuern und so Ihr Stimmungsbarometer positiv beeinflussen können.

Warum ein Serotoninmangel zu schlechter Laune führt

Der Neurotransmitter Serotonin spielt eine entscheidende Rolle bei der Regulierung unserer Gemütszustände. Seine konstante Präsenz in geeigneten Mengen ermöglicht die optimale Funktion unseres Nervensystems.

Interessant ist die Geschwindigkeit, mit der Serotonin produziert wird. Jede Sekunde werden Millionen von Serotoninmolekülen zu den Gehirnzellen transportiert. Dort regulieren sie eine Vielzahl von Stimmungs- und Verhaltensprozessen. Fehlt es an Serotonin, wackelt unser emotionales Gleichgewicht und kann leicht zusammenbrechen wie ein Kartenhaus.

Mögliche Hinweise auf einen Serotoninmangel sind erhöhte Angst, Unzufriedenheit, grundloser Stress, Reizbarkeit und anhaltend schlechte Laune. Darüber hinaus kann ein unausgeglichener Serotoninspiegel Migräneattacken fördern und sogar zu schweren Depressionen führen.

Depressive Zustände werden häufig psychologisch oder psychiatrisch behandelt. Allerdings werden Menschen mit konstant schlechter Laune oftmals übersehen, da ihre Anzahl so groß ist. In der Tat werden traurige und mürrische Menschen oft als „normal“ angesehen – zumindest normaler als jemand, der einen auf der Straße anlächelt, ohne sich zu kennen. In diesem Sinne sollte mehr Aufmerksamkeit auf die Bedeutung und Wichtigkeit eines ausgeglichenen Serotoninspiegels gelegt werden, um dadurch unser allgemeines Wohlbefinden zu verbessern.

Macht Schokolade glücklich ?

Inmitten von alltäglichem Stress und Ängstlichkeit suchen viele Menschen nach Wegen zur inneren Zufriedenheit und Geborgenheit. Das Streben nach diesem Gefühl der Zufriedenheit hat zu einem Anstieg der Nachfrage nach Antidepressiva und Drogen wie Ecstasy, Kokain und Crystal Meth geführt, insbesondere in Industrienationen, wo etwa 10% der Erwachsenen regelmäßig Antidepressiva einnehmen.

Ein natürlicher Weg, dieses begehrte Gefühl zu erlangen, ist der Konsum von Lebensmitteln, die die Serotoninproduktion im Gehirn anregen. Während Drogen und Antidepressiva direkt im Gehirn wirken und das Glücksgefühl auslösen, liefern Lebensmittel wie Bananen und Schokolade die notwendigen Bausteine für die Serotoninproduktion – die Aminosäure L-Tryptophan.

Schokolade ist bekanntermaßen eine Quelle für L-Tryptophan. Aber ungezügeltes Naschen kann nicht nur der Figur schaden, sondern auch der Gesundheit. Übergroße Mengen könnten zwar zu einem vorübergehenden Gefühl des Glücks führen, aber zur Erzielung signifikanter Tryptophan-Dosen sind extreme Mengen erforderlich.

Bei Bananen verhält es sich ähnlich. Obwohl sie eine Quelle für Serotonin sind, genügt ihre Wirkung leider nicht, um eine nachhaltig positive Grundstimmung zu erzeugen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es keine einfache Abkürzung gibt, um Glück zu erlangen. Der übermäßige Konsum von Schokolade und Bananen bietet leider keine nachhaltige Lösung für Gefühle von Niedergeschlagenheit und Ängstlichkeit. Es bleibt eine Herausforderung, einen gesunden Weg zu finden, um eine konstant positive Stimmung zu erreichen, ohne die eigene Gesundheit oder das Wohlbefinden zu gefährden.

Maximieren Sie Ihre Stimmung: Warum Serotonin-Pillen nicht die Lösung sind

Man könnte annehmen, dass die direkte Einnahme von hohen Dosen Serotonin in Pillenform eine einfache Methode zur Stimmungssteigerung wäre. Diese Methode ist jedoch leider nicht wirksam. Der Grund dafür ist, dass Serotonin nicht in der Lage ist, die Blut-Hirn-Schranke zu überwinden.

Wenn man Serotonin schluckt, würde es niemals an den Ort gelangen, an dem gute Laune entsteht – unser Gehirn. Im Gegensatz dazu hat L-Tryptophan die Fähigkeit, diese Barriere zu durchdringen und von unserem Darm ins Gehirn zu wandern.

Jedoch führt weder der Konsum von Lebensmitteln, die reich an L-Tryptophan sind, noch die Einnahme von hoch dosierten L-Tryptophan-Pillen direkt zu einer signifikanten Aufhellung unserer Stimmung.

Warum ist das so? Bei dieser Frage müssen wir etwas tiefer in die menschliche Biologie eintauchen. Eine Optimierung der Stimmung erfordert ein umfassenderes Verständnis und einen integrativen Ansatz, der über einfache Supplementierung hinausgeht.

Drei Schritte zur Steigerung der Serotoninproduktion: Vitalstoffreiche Ernährung, bewusste Essgewohnheiten und regelmäßiges Training

Einer der Hauptgründe, warum unser Körper heutzutage Schwierigkeiten hat, L-Tryptophan – einen wichtigen Baustein für die Serotoninherstellung – zu optimieren, könnte in unserer modernen Lebensweise liegen. Um diese Herausforderung zu überwinden und einen Zustand dauerhaften Glücks und Zufriedenheit zu fördern, sollten drei wesentliche Schritte berücksichtigt werden.

Erstens, eine bewusste Ernährung, die hauptsächlich aus vitalstoffreichen, unverarbeiteten Pflanzenkost besteht. Hierbei ist es wichtig, Lebensmittel mit hohem L-Tryptophan-Gehalt und geringem Eiweißgehalt zu bevorzugen. Einfacher gesagt, eine ‚Rohkost‘-Diät, die auf natürliche Weise den Organismus unterstützt.

Zweitens, die Art und Weise des Essens selbst. Kleine, regelmäßige Mahlzeiten, gekaut bis zu einer breiartigen Konsistenz, können dabei helfen, die Verdauung und somit die Aufnahme von L-Tryptophan zu verbessern. Jeder Bissen sollte bewusst und vollständig gekaut werden, ganz so, wie es unsere urzeitlichen Vorfahren getan haben.

Drittens, Bewegung im Anschluss an die Mahlzeiten – und damit ist mehr als ein kleiner Spaziergang um den Block gemeint. Für einen optimalen Stoffwechsel und eine gesteigerte Serotoninproduktion empfehle ich schweißtreibendes Training.

Mit diesen drei Schritten könnte also die natürliche Serotoninproduktion gesteigert und ein Zustand dauerhafter Zufriedenheit erzielt werden – eine Rückkehr zu unserer ursprünglichsten, natürlichen Lebensweise.

Die Auswirkungen des modernen Lebensstils auf die Serotoninbildung

In unserer modernen Welt hat Rohkost oft wenig Raum auf unserer Speisekarte, die zumeist von eiweißreichen Lebensmitteln wie Fleisch und Milchprodukten dominiert wird. Diese Ernährungsweise kann häufig zu einem chronischen Serotoninmangel führen, da Eiweiß den Transport von L-Tryptophan ins Gehirn beeinträchtigt.

Darüber hinaus erfordert die ausführliche Zerkleinerung roher Nahrung, bis sie die korrekte Konsistenz aufweist, um Serotonin effektiv zu bilden, viel Zeit und Mühe – ein Luxus, den sich viele Menschen in ihrem hektischen Alltag nicht leisten können.

Zusätzlich findet ausgedehnter Ausdauersport oder anstrengende Gartenarbeit – beides Aktivitäten, die ebenfalls zur Serotoninbildung beitragen – bei vielen Menschen wenig Anklang.

Es ist daher nicht überraschend, dass der moderne Lebensstil oft zu einem Mangel an Serotonin führt. Leider sind Depressionen, regelmäßige Stimmungsschwankungen und chronische Unzufriedenheit zunehmend die Regel und nicht die Ausnahme, eine traurige Nebenwirkung unserer modernen Lebensweise.

Im Inneren sind wir immer noch Neandertaler

Der menschliche Körper und sein Glauben, ein prähistorischer Überlebenskünstler zu sein – eine spannende These. Warum ist Serotonin, dieses essentielle Glückshormon, so anspruchsvoll in seiner Herstellung?

Die Antwort könnte in unserer Anpassung an eine zivilisierte Welt liegen, die allerdings nicht komplett ist. Unser Körper hat zwar viele Aspekte des modernen Lebens akzeptiert, jedoch hat er sich nicht wirklich an eine vitalstoffarme, industriell verarbeitete und weich gekochte Nahrung angepasst, die oft hastig und ungekaut konsumiert wird. Noch weniger hat er sich an einen Sitzenbleib-Lebensstil gewöhnt, ob nun auf unserer Couch oder am Arbeitsplatz.

Unser Körper hält sich nach wie vor für einen Steinzeitmenschen, der immer noch mineral- und vitalstoffreiches unbehandeltes Pflanzengemüse, vorzugsweise grünes Blattgemüse in großen Mengen und lange gekaut, erwartet. Er denkt, dass er immer noch für ein Nomadenleben ausgerüstet sein muss und erwartet daher regelmäßige, lange und schnelle Wanderungen. Alle Körperfunktionen hängen davon ab, ob seine tiefgreifenden Erwartungen erfüllt werden.

Anders ausgedrückt, wenn unser Körper nicht bekommt, was er braucht – und noch schlimmer, wenn er Dinge bekommt, die er absolut nicht erwartet (wie z.B. vitalstoffarme industriell verarbeitete Nahrung) – dann gibt es Konsequenzen. Es treten Fehlfunktionen auf und schließlich Symptome von Krankheiten, einschließlich Stimmungsschwankungen, Niedergeschlagenheit, Trübsinn und generell eine chronisch melancholische Grundstimmung.

Es stellt sich also die Frage: Wie können wir glücklich sein trotz unserer modernen Lebensweise, die sich so drastisch von der unserer Vorfahren unterscheidet? Die Antwort könnte in der tiefergehenden Kenntnis der Serotoninproduktion liegen.

Wie wäre es, wenn Sie Ihren Serotoninspiegel optimieren und so Ihr Wohlbefinden steigern könnten?

Beim Umgang mit Serotoninmangel ist es wichtig zu verstehen, dass eine hohe Fleischaufnahme nicht unbedingt zum gewünschten Resultat führt. Es ist ein verbreiteter Irrglaube, dass der Konsum von Fleisch, das reich an Aminosäuren ist, automatisch zu einem Anstieg des Glücksgefühls führt. Dr. Rüdiger Dahlke, ein renommierter Arzt, Psychotherapeut und Autor, gibt einen wichtigen Hinweis auf dieses Thema – das Essen von Fleisch kann oft das Gefühl der Schwere und Belastung fördern, statt das Glücksgefühl zu stärken.

Es wurde festgestellt, dass pflanzliche Lebensmittel, insbesondere wenn sie frisch und roh gegessen werden, ideale Quellen für L-Tryptophan und alle notwendigen Zutaten für die Serotoninproduktion sind. Sie enthalten Vitamine der B-Gruppe, insbesondere B6, Vitamin C, Magnesium, Mangan, Omega-3-Fettsäuren und Zink. Es ist zu beachten, dass ein Mangel an Vitamin B6 und Magnesium die Serotoninproduktion erheblich mindern kann. Daher ist eine ausgewogene Ernährung von entscheidender Bedeutung, um Ihr allgemeines Wohlbefinden zu steigern und möglicherweise einen Serotoninmangel zu bekämpfen.

Entdecken Sie die reichhaltigen Quellen von L-Tryptophan in Lebensmitteln

L-Tryptophan – es ist in viel mehr als nur in Truthahn. In Wirklichkeit gibt es eine Vielzahl von pflanzlichen Lebensmitteln, die dieses wichtige Aminosäure enthält. Zu den größten Lieferanten gehören Nüsse, besonders die Cashew-Kerne, Bohnen, insbesondere Edamame, aber auch Samen wie Sonnenblumenkerne, Sesam, Amaranth, Quinoa, Hafer und Hirse. Weizenkeime und Pilze sind ebenfalls hervorragende Quellen.

Die Suche nach der besten L-Tryptophan-Quelle kann jedoch herausfordernd sein. Cashewkerne sind selten in Rohkostqualität erhältlich, und Sojabohnen sollten nicht roh gegessen werden. Damit bleiben die verschiedenen Arten von Samen als idealste Quellen für L-Tryptophan. Hier sind besonders Amaranth und Quinoa hervorzuheben, da sie zudem sehr nährstoffreich sind.

Eine weitere interessante Beobachtung ist, dass Früchte generell nur wenig L-Tryptophan enthalten. Studien aus dem Jahr 2009 haben jedoch gezeigt, dass der Verzehr von Früchten mit hohem Chinasäuregehalt, wie Wildheidelbeeren, Kiwi, Cranberry, Preiselbeeren, Pflaumen und Pfirsiche, zu einer gesteigerten Produktion von L-Tryptophan führen kann. Entdecken Sie die Vorteile von L-Tryptophan und erhöhen Sie Ihre Aufnahme durch den Verzehr der richtigen Lebensmittel.

Verhindert Kaffee die Serotoninproduktion?

Manche Experten sind der Meinung, dass der altbekannte Kaffee, den viele von uns täglich zur Hand haben, den Serotoninspiegel im Körper beeinträchtigen kann. Dies hat mit den Inhaltsstoffen des Kaffees zu tun – besonders das Koffein spielt eine große Rolle.

L-Tryptophan, eine essentielle Aminosäure, ist notwendig für die Bildung von Serotonin, unserem Glückshormon. Es wird jedoch von bestimmten Nahrungsbestandteilen beeinflusst, und hier kommt der Kaffee ins Spiel.

Koffein steht im Verdacht, ein bestimmtes Enzym zu blockieren, das an der Umwandlung von L-Tryptophan in Serotonin beteiligt ist. Mit anderen Worten, der Genuss von Kaffee könnte tatsächlich die Bildung von Serotonin im Körper beeinträchtigen.

Es ist darüber hinaus erwähnenswert, dass auch proteinreiche Lebensmittel wie Fleisch- und Milchprodukte Einfluss auf die Serotoninproduktion nehmen können. Der Zusammenhang zwischen diesen Lebensmitteln und Serotonin ist komplex.

Für eine optimale Produktion von Serotonin ist es also wichtig, den Verzehr von Kaffee und proteinreichen Lebensmitteln bewusst zu steuern und auf eine ausgewogene Ernährung zu achten.

Daher sollte jeder Kaffeeliebhaber seine Gewohnheiten überdenken und prüfen, ob er seinen Konsum möglicherweise anpassen sollte, um seinen Serotoninhaushalt zu gewährleisten.

Die Herausforderungen der L-Tryptophan-Aufnahme: Ein Einblick in die Serotoninproduktion

Die Produktion des Vitalhormons Serotonin findet nicht nur im Gehirn, sondern auch in der Lunge und im Verdauungstrakt statt. Während in letzteren Regionen sogar bis zu 100-mal mehr Serotonin für den nötigen Hormonspiegel produziert wird, ist das Gehirn auf die Synthese seines eigenen Serotonins durch den Einsatz von Mineralstoffen, Vitaminen und Fettsäuren angewiesen.

Hier kommt das L-Tryptophan ins Spiel, eine Schlüsselaminosäure für die Schaffung einer wirkungsvollen Blut-Hirn-Schranke. Jedoch kämpft L-Tryptophan mit einer signifikanten Challenge: Es fehlt ihm das Durchsetzungsvermögen gegenüber anderen Aminosäuren wie Tyrosin, Leucin, Valin und anderen, die sich ebenfalls ihren Weg durch die Blut-Hirn-Schranke bahnen wollen.

Dies ist der kritische Punkt, an dem die Effektivität von Fleisch- und Milchprodukten als L-Tryptophan-Lieferanten ins Wanken gerät. Trotz ihres hohen Eiweißgehalts, der beträchtliche Mengen an L-Tryptophan bereitstellt, erhöht die Anwesenheit anderer Aminosäuren die Komplexität des Durchtritts von L-Tryptophan- durch die Blut-Hirn-Schranke.

Die zentrale Frage ist also nicht unbedingt, wie der Körper mit L-Tryptophan versorgt werden kann, sondern wie man den Weg für L-Tryptophan ins Gehirn effizient freimachen kann.

Personen, die aktiv sind und regelmäßig schweißtreibende Ausdauersportarten ausüben oder körperlich anstrengende Tätigkeiten wie Gartenarbeit verrichten, haben in diesem Fall einen klaren Vorteil. Aber bevor Verzweiflung sich breit macht: Es gibt durchaus Lösungswege für diejenigen unter uns, die als „eingefleischtes Sitzgemüse“ bezeichnet werden könnten, um ohne Sport zu einem permanenten Wohlgefühl zu gelangen.

Ergründen Sie das Geheimnis des Serotoninmangels: Ein unbekanntes Phänomen für Sportenthusiasten

Für diejenigen, die Sport vermeiden, bleibt die Freude an körperlicher Anstrengung oft ein Rätsel. Triathleten und Marathonläufer hingegen genießen die Euphorie des Laufens und Schwitzens, die sie unaufhörlich auf die Piste drängt.

Der Sport hilft den Skelettmuskeln dabei, die auf der Blutbahn vorhandenen Energiequellen schrittweise zu verbrauchen. Zunächst wird Zucker in Energie umgewandelt, sobald dieser aufgebraucht ist, greift der Körper auf Fettsäuren und letztlich auf Aminosäuren (abgesehen von L-Tryptophan) zu, um diese nicht nur in Energie, sondern auch in neue Muskeln umzuwandeln.

Wenn jedoch alle Aminosäuren (mit Ausnahme von L-Tryptophan) von den Muskeln benötigt werden, herrscht an der Blut-Hirn-Schranke kein Mangel. Abhängig von der aktuellen Ernährungssituation, findet Tryptophan gelegentlich einen Weg ins Gehirn, um Serotonin zu produzieren.

Es hängt also davon ab, ausreichend L-Tryptophan zur Blut-Hirn-Schranke zu bringen und alle anderen Aminosäuren effektiv anderweitig zu nutzen. Dies wollen wir solange erreichen, bis genügend Serotonin im Gehirn produziert ist.

Aber wie schafft man das? Und noch wichtiger, wie erreicht man das ohne schweißtreibende sportliche Aktivitäten? Bleiben Sie dran, um es in den folgenden Abschnitten zu entdecken.

Tipps zur optimierten Serotoninproduktion ohne Sport

Denken Sie an die früher genannten drei grundlegenden Faktoren für die Serotoninproduktion? Erster Punkt: Lebensmittel, die reich an L-Tryptophan sind, pflanzlich und roh. Zweiter Punkt: gründliches Kauen. Dritter Punkt: körperliche Aktivität.

Diese drei Elemente, die möglicherweise die Balance Ihrer seelischen Gesundheit beeinflussen, können nun effektiv in die Praxis umgesetzt werden. Hierbei kann körperliche Aktivität – Achtung, Sportmuffel – durch zwei Maßnahmen ersetzt werden:

Die L-Tryptophan-haltigen Lebensmittel werden GESONDERT ZUBEREITET und sie werden AUF NÜCHTERNEN MAGEN verzehrt.

Wie würde das in einem praktischen Szenario aussehen?

Erhöhen Sie Ihren Serotoninspiegel auf natürliche Weise mit L-Tryptophan-reichen Lebensmitteln

Optimieren Sie Ihre Ernährung mit einer cleveren Kombination aus Amaranth und Quinoa – dem Superfood der Anden-Regionen Südamerikas, das häufig als „Inka-Ernährung“ bezeichnet wird.

Achten Sie dabei auf die unerhitzte und fein gemahlene Qualität dieser Lebensmittel. Idealerweise sollten beide vor dem Verzehr sorgfältig gewaschen werden, um potenzielle Bitterstoffe (Saponine) zu entfernen, die bei einigen Menschen zu unangenehmen Überempfindlichkeitsreaktionen wie Übelkeit und Erbrechen führen können. Um diesen Prozess zu erleichtern empfiehlt sich der Griff zu entsprechenden Fertigpräparaten wie Inka Power-Kapseln. Diese praktischen Kapseln enthalten fein gemahlenes Amaranth und Quinoa – was mit haushaltsüblichen Mühlen oder Mixern oft schwer zu erreichen ist.

Die Einnahme dieser superfeinen Mischung wird auf nüchternen Magen empfohlen, idealerweise morgens (sofern Sie nachts nichts gegessen haben). Selbst eine kleine Menge dieser Nährstoff-Bomben kann ausreichend sein.

Sollten Sie sich für die Kapselform entscheiden, trinken Sie zehn Minuten nach der Einnahme ein großes Glas Wasser, um die Auflösung der Kapseln zu unterstützen und die Verteilung der Nährstoffmischung im Verdauungstrakt zu erleichtern.

Bauen Sie diese nährstoffreichen Lebensmittel in Ihren täglichen Ernährungsplan ein und erleben Sie möglicherweise schon bald die positive Wirkung auf Ihr Wohlbefinden in Form von gesteigerter Gelassenheit und Entspannung. Erleben Sie die gesundheitsfördernde Kraft der Anden in Ihrer Küche!

Die geheime Kraft der Inka-Superfoods: Ein Einblick in ihre Wirkungsweise

Fein vermahlen und wässrig, die Inka-Superfoods Quinoa und Amaranth folgen einer besonderen Wirkungsweise, indem sie den ausgiebigen Kauvorgang simulieren. Bei der Aufnahme im leeren Magen bilden diese kraftvollen Andenkörner in roher Form mit ausreichend Wasseraufnahme eine Lösung, die rasch in den Dünndarm befördert wird.

In diesem Stadium verteilt sich die Quinoa-Amaranth-Wasser-Mischung über die weiten Innenflächen des Dünndarms, wo Millionen von Sensoren auf die Ankunft von Kohlenhydraten reagieren. Diese Sensoren senden Signale an das Gehirn, das letztendlich ein sogenanntes „Hunger-Stopp“ veranlasst: die Freisetzung von Serotonin, unserem natürlichen Esskontrollhormon.

Dank der Einnahme der Inka-Superfoods werden alle notwendigen Bausteine für die Serotoninproduktion geliefert. Neben L-Tryptophan sind ebenfalls andere Aminosäuren enthalten, wenn auch in weit geringerer Menge als in Milch- und Fleischprodukten.

Doch wie gelingt es uns, trotz der Beimischung dieser anderen Aminosäuren und ohne zusätzlichen Sport, das wertvolle Tryptophan effektiv durch die Blut-Hirn-Schranke zu bekommen?

Serotonin: Der Schlüssel zur Zufriedenheit und gesunden Muskelaufbau durch pflanzliche Proteinquellen

Die Inkakost, eine gesunde Mischung aus Quinoa und Amaranth, versorgt unseren Körper bei leerem Magen mit wertvollen Kohlenhydraten. Diese Energie bringt das Transporthormon Insulin ins Spiel, das nicht nur Zucker und Fettsäuren, sondern bei der Verdauung auch frische Aminosäuren in die Blutbahn bringt und an die Skelettmuskulatur weiterleitet. Es wird die erfolgreiche Muskelaufbau-Unterstützung durch pflanzliche Proteine betont.

Eine bestimmte Aminosäure, L-Tryptophan, nimmt hierbei jedoch eine Besonderheit ein. Aufgrund seiner einzigartigen Struktur wird L-Tryptophan vom Körper nicht in den Muskelaufbau eingeschlossen und erreicht stattdessen die Blut-Hirn-Schranke.

Bei seinem Anflug auf die Blut-Hirn-Schranke findet L-Tryptophan seinen Weg in das Gehirn, wo es zu Serotonin umgewandelt wird. Obschon es ursprünglich zur Stillung des Hungergefühls ausgeschüttet wurde, besitzt das nun produzierte Serotonin auch die wunderschöne Nebenwirkung, vorübergehende Gefühle Glück und Zufriedenheit zu erzeugen.

Das betont die Rolle von Serotonin in der Ernährung und wie es durch den Verzehr von Inka-Power erhöht werden kann, um Wohlbefinden und Zufriedenheit zu fördern.

Serotonin: Der Schlüssel zur Stressbewältigung

Serotonin ist nicht nur für seinen positiven Einfluss auf Appetit und Stimmung bekannt, es spielt auch eine vitale Rolle in vielen anderen Funktionen unseres Körpers. Ein gutes Beispiel dafür ist Stressbewältigung. Unser Körper verbraucht erhebliche Mengen Serotonin, wenn wir gestresst sind.

Ein ausreichender Serotoninspiegel ist jedoch extrem vorteilhaft, um Stress effektiv zu bewältigen. Warum? Serotonin, auch bekannt als das „Glückshormon“ oder „Wohlfühlhormon“, kann Stresshormone wie Cortisol, Adrenalin und Noradrenalin im Zaum halten, was wiederum zu einem reduzierten Stressniveau führt.

Diejenigen, die regelmäßig mentale Strategien zur Stressbewältigung anwenden, werden feststellen, dass diese Techniken effektiver sind, wenn sie mit einem hohen Serotoninspiegel einhergehen. Kurz gesagt, Serotonin ist ein mächtiges Werkzeug in unserem Arsenal zur Stressbewältigung.

Nutzen Sie die Inkakost für eine gesunde Ernährungsweise

Mit ihrem reichen Gehalt an Vitalstoffen, Mineralstoffen und Ballaststoffen bietet die Inkakost ganzheitliche Vorteile für den Körper. Ob es sich um die tägliche Dosis Inka Power handelt, welche hervorragende Stimmungsaufhellungseigenschaften aufweist, oder um ihre Rolle bei der Gewichtsreduktion in Verbindung mit Konjakpulver, oder um ihre Vorteile bei Verdauungsproblemen – Inka Power sollte weniger als Nahrungsergänzungsmittel, sondern vielmehr als hochwertiges Lebensmittel im Rahmen eines intelligenten Ernährungsplans wahrgenommen werden. Und so ein Plan ist für jeden von uns von Vorteil.

Es ist zu beachten, dass die Halbwertszeit von Serotonin etwa 21 Stunden beträgt, was bedeutet, dass eine einmalige tägliche Einnahme ausreichend ist.

Abgerundete Gesundheit und allgemeines seelisches Wohlbefinden müssen nicht unbedingt das Ergebnis einer künstlichen Stimmungsaufhellung durch Medikamente oder Drogen sein. Stattdessen handelt es sich dabei tatsächlich um den Normalzustand eines Individuums, das sich rundum gesund und richtig ernährt.

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Worauf Sie beim Kauf von Vitamin-Präparaten achten sollten

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